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Noch vor gut hundert Jahren hat man Landesverräter in Kriegszeiten hingerichtet. Für Russland sind wir eine ‘feindliche Nation’, weil Landesverräter, also die Mehrheit unserer Bundesräte, allen voran Amherd und Cassis, die Neutralität aufgegeben haben. Also müsste man die doch eigentlich…? Oder nicht? Und sind nicht auch alle, die unser Land in die Knechtschaft führen wollen – dazu gehören neben der Mehrheit der Bundesräte auch viele schmierige Parlamentarier, allen voran dieser Michel, der mit seinem schleimigen Eierkopf aussieht, wie wenn er gerade einer alten Truthenne aus dem Hintern gefallen wäre, auch potentielle Landesverräter, auch wenn sie es gottlob noch nicht geschafft haben und wohl auch nicht schaffen werden?

   Hinrichtungen bergen allerdings immer die Gefahr, dass die Hingerichteten dereinst zu heldenhaften Märtyrern hochstilisiert werden. Ich bin deshalb für subtilere Methoden. Bei der Brüsseler Flintenuschi kann man da einiges lernen. Das Zauberwort, das zutiefst der deutschen Seele entspricht, heisst ‘Ausgrenzen’, also irgendwie rausekeln, aus dem gesellschaftlichen Umfeld rausschubsen, aus Ämtern, Funktionen entlassen, zum Gespött machen, den Hass gegen sie schüren, den Mob aufheizen, die in allen dummfeigen Massenmenschen schlummernde Lust promovieren, zu den gerade Herrschenden, Siegenden, Mächtigen zu gehören und aus der Anonymität des Stasi-Spitzels andere ans Messer zu liefern. In Helvetien findet sich diese KZ-Wärtermentalität noch nicht so flächendeckend wie in Germanistan. Wir haben ja auch weniger Übung darin. Deshalb meine überaus milde Variante des Ausgrenzens:

Betreut wohnen!

M.E. die geniale Lösung. Stellt euch die helvetischen JUSOS vor, die im vergangenen Jahr mit all ihren kindlichen Ideologiefürzen gescheitert und deshalb bestimmt ähnlich traurig sind wie Kinderleins, die trotz Wehgeschrei den Lolli nicht kriegen.

Wie wärs, wenn wir ihnen irgendwo im höheren Norden in einem gerade unbesetzten Gulag, wo sie noch nicht so schnell von der uns alle verbrennenden Hitzewelle dahingerafft werden, Dauerhitzeferien offerierten? Es bräuchte nicht einmal viel Personal zur Betreuung. Der gute alte Stalin hat bei der Einrichtung der Gulags dafür gesorgt, dass da keiner abhaut, und wenn, dass er nicht weit kommt.

Als einziges, den Tagesablauf strukturierendes Element müssten die Hitzeferien-JUSOs, (dazu gehören natürlich auch alle, die es geistig geblieben sind), sich allabendlich einen Vortrag von Knutti, dem grössten aller Klimahitzewellenprognostiker Helvetiens, anhören. Zusammen mit Bucheli, dem genialen Wetterfrosch des regimetreuen Staatssenders, wird es den beiden bestimmt gelingen, reale minus 35 als gefühlte plus 35 zu erleben.

Pedro wandelt wie Jesus übers Wasser – aber Pedro hat das Foto!

Eigentlich sollten wir ja stolz sein, dass wir solche Wunderknaben als Landsleute haben. Daneben wirkt ein wenig übers Wasser gehen – es wird heute noch behauptet, Jesus habe einfach die alten Schiffsanlegepfähle im See Genezareth gekannt – und das Verwandeln von Wasser in Wein – das schafft heute jeder geschickte Panscher im tiefen Keller – doch geradezu stümperhaft. Und der mit der Wiederauferstehung ist nun auch nicht derart spektakulär. Im Gegenteil: Jesus sah laut Berichten auch nach der Auferstehung noch wie Jesus aus und kam als Einzelexemplar. Wenn ich da vergleiche, in wie vielen und vielfältigen Verpackungen und Hautfarben der gute alte Adolf heute weltweit rumwuselt, von Teheran über Pjöngjang, Afrika, Arabien bis nach Brüssel, so verliert auch dieses vermeintliche Wunder irgendwie ein wenig an Einzigartigkeit.

Heime für Politiker

Die Heime für alte Künstler, ‘Artists in Residence’, ‘Künstler helfen Künstlern’ und wie sie alle heissen, brachten mich auf diese weltrettende Idee, für die ich minimal mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet zu werden beanspruche, auch wenn ich mich da mit ‘The real Donald’ raufen muss. Die Heime sind allerdings für alte Künstler gedacht, die nach ihrer Karriere weiterhin möglichst allabendlich auftreten möchten. Sie sind dann unter sich, sind sich gegenseitig Publikum und Applaudeure. Diese segensreichen Einrichtungen können Altersdepressionen vermeiden helfen, die bei Menschen mit grossem Ego, die einmal Säle füllten, besonders häufig sind.

Mein genialer Trick besteht nun darin, dass wir das Ende der Karriere nicht abwarten, sondern alle ideologiegetriebenen Politiker – also fast alle – direkt in diese über ganz Alaska verteilten ‘Betreuten Heime’ stecken. Dieses Schwellenland wird ja in Bälde dank Klimaerwärmung zu einem mediterran anmutenden Lustgarten erblühen. Wir könnten die Heime und alle ihre Insassen sogar vernetzen mit einem eigenen, geschlossenen digitalen Netz und verschiedensten TV-Kanälen. Sie wären dann ja unter sich, könnten Reden schwingen, auch einfache Gemüter mit kleinem Wortschatz wie der Cedricli Wermuth könnte sein «Fuck you!» in diese kleine, geschlossene Welt hinausschreien. Gut möglich, dass sie vor dem Erfrieren dann noch aufeinander losgingen, aber, Hand aufs Herz, sie würden, wie heute schon jeder tote Beamte, eine Lücke hinterlassen, die sie voll ausfüllte. Und vielleicht – zugegeben, das ist bislang reine, speckige Spekulation – würde sich manch ein aufstrebender JUSO oder sonstige kindgebliebene Möchtegern-Politpalaveri gut überlegen, ob er seinen ideologiegetränkten, gefühlsgefüllten Pustebacken wirklich ungefiltert freien Warmluft-Lauf lassen möchte, nur um sich dann in Bälde im nordisch warmen Heim mit seinen grossen Vorläufern zu treffen?

Ich finde, man sieht ihm an, dass er alles mitbringt für ‘Betreut wohnen’!

Tja, ich habe mein Pilotprojekt ‘Hitzeferien für die JUSO – JETZT!’ mal dem verbliebenen SP-Halbpräsidenten vorgelegt, der ja – brennend heiss wie er ist – seine matte Mattea ins Burnout getrieben haben soll. Ihr dürft dreimal raten, mit welcher Antwort er mich auf die schwindelerregende Höhe meines schärfsten Konkurrenten um den Friedensnobelpreis angehoben hat? (Der erste, der die richtige Antwort liefert, darf mit mir nach Stockholm reisen!).

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